Fotowand – Tipps und Inspiration für Fotowände

Es gibt viele verschiedene Arten, seine Rahmen aufzuhängen. Ist es nur ein Bild, ist die Angelegenheit in der Regel nicht weiter kompliziert. Geht es hingegen um mehrere Bilder, die an ein und derselben Wand hängen sollen, musst du oft erst ein bisschen länger nachdenken, bevor du sie aufhängen kannst. In diesem Text möchten wir die geläufigsten und einfachsten Methoden für eine schöne Bilderwand aufzeigen. Lies unsere Tipps und hole das Beste aus deinen Fotos und Bildern heraus.

Fünf Grundregeln, die jeder kennen sollte:

  • Porträts sollten einander zugewandt hängen, damit man nicht den Eindruck bekommt, die auf den Bildern abgebildeten Personen wenden einander den Rücken zu.
  • Es ist schöner, ein größeres Bild über ein kleineres zu hängen. Alternativ sollte das größte Bild in der Mitte hängen, wenn mehrere Bilder horizontal aufgehängt sind.
  • Dunkle Bilder sollten über hellen hängen.
  • Hänge alle Bilder mit dem gleichen Zwischenraum zueinander auf. Oft werden 5 cm zwischen größeren Bildern und 2,5 cm zwischen kleineren Bildern empfohlen.
  • Achte darauf, dass deine Bilderrahmen zueinander passen. Sie müssen nicht gleich sein, aber zumindest den gleichen Stil haben.

Nutze Linien
Was auch immer hilft, ist eine gerade Linie, an der du dich beim Aufhängen deiner Bilder orientieren kannst. Eine Linie kann auf mehrere verschiedene Arten verwendet werden: Hast du mehrere Bilder in verschiedenen Größen, kannst du beispielsweise die Mittellinie nutzen. Dies bedeutet, dass du die Bilder etwas über Wandmitte aufhängst und alle Bildmittelpunkte auf der gleichen Höhe liegen.

Bilder auf der Basislinie
Nach der Mittellinie ausgerichtete Bilder

Du kannst auch die Linie der oberen Rahmenleiste verwenden. Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn du beispielsweise Bilderrahmen in unterschiedlichen Formen oder Bilder mit sehr unterschiedlichen Motiven hast. Sich an der Linie der Oberkante zu orientieren, ist ziemlich ungewöhnlich, verleiht aber einen guten Eindruck, vor allem, wenn du viele Bilder hast. Wenn du dich für diese Variante entscheidest, solltest du die Bilder etwas höher an der Wand aufhängen.

Oberkantenlinie
An der Oberkante orientierte Bildaufhängung

Eine weitere Methode ist die Verwendung der Unterkantenlinie oder Basislinie, wie sie auch genannt wird. Diese Methode wird meist verwendet, wenn größere Bilder aufgehängt werden. Je nachdem, wie hoch die Wand ist und wie groß die Bilder sind, kannst du die Basislinie irgendwo zwischen 80 cm und 140 cm über dem Fußboden ansetzen. Bei dieser Methode ist die Verwendung einer Bilderleiste übrigens oft eine hübsche Wahl.

An der Unterkantenlinie orientierte Bilder
An der Basislinie orientierte Bildaufhängung

Fotowand
Wenn du eine Fotowand kreieren willst, kannst du zwischen zwei unterschiedlichen Methoden wählen: Entweder schaffst du eine gesammelte Anordnung, bei der du versuchst, die Außenlinien gerade zu halten, oder du ordnest die Bilder etwas freier an, hältst dabei aber dennoch gleich große und gerade Linien zwischen den Bildern. Die gesammelte Anordnung ist ein wenig leichter und für sie kannst du Bilderrahmen in unterschiedlichen Formen verwenden. Wenn du dich für die freie Anordnung entscheidest, kann es dir helfen, ähnliche Bilderrahmenformen zu wählen. Ein Tipp für das Schaffen deiner Fotowand ist es, die Bilderrahmen erst genau, wie sie später auch an der Wand hängen sollen, auf dem Boden auszulegen.


Gesammelte Anordnung vs. freie Anordnung

Welche Methode am besten in dein Zuhause und zu deinen Fotos passt, entscheidest du selbst. Ein guter Tipp ist es, die Bilderrahmen erst auf einem Tisch oder auf dem Fußboden auszulegen, bevor du sie an der Wand aufhängst. so kannst du verschiedene Anordnungsalternativen ausprobieren, bevor du mit dem Hämmern anfängst.

Viel Erfolg!